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Klettern geht nur mit Mut und Vertrauen

Für eine Woche stand erneut eine professionelle Kletterwand in unserer Sporthalle. Gespannt und hoch konzentriert hörten die Kids den fachlichen und pädagogischen Anweisungen des sportlichen Leiters Hans Gerber zu. Dann klammerten sich bereits die ersten mutigen Kletterer an die farbigen Griffe und schafften ohne Hilfsmittel erste Höhen. Hoch hinaus ging es dann mit dem Kletterseil und einer Person, welche die Sicherung übernahm. Ab der Mittelstufe war die Verantwortung der Sicherungsperson fast ebenso faszinierend wie das Erklimmen der Kletterwand. Sehr sportliche Schüler*innen schafften es in Windeseile die oberste Stange, welche sozusagen an der Sporthallendecke war, zu greifen; andere waren eher vorsichtig unterwegs und trauten sich nur schrittweise in schwindelnde Höhen. Ein ganz besonderes Gefühl war dann der fliegende Abstieg. Kinder und Jugendliche ermöglichten sich gegenseitig mutige Kletterpartien; eine Herausforderung war die überhängende Wand. Das Klettern war einmal mehr ein Erlebnis, das Mut abverlangte und ebenso Vertrauen in die Mitschüler*innen und Jugendlichen der Oberstufe. Glücksgefühle waren täglich und in jeder Altersgruppe zu spüren; glücklich über sich selbst, das Wagnis einzugehen und mit ganzer Kraft und Konzentration Meter um Meter in die Höhe zu steigen. Wir danken der Gemeinde Häggenschwil herzlich, dass wir regelmässig diese professionelle Kletterwand in unserer Sporthalle haben dürfen. Das Klettern stärkt die Selbstwahrnehmung und unseren Zusammenhalt.

Maya Boppart, Schulleiterin

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Unsere Schule aus der Vogelperspektive

Kürzlich durften Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe eine Drohne unter strenger Aufsicht ihres Klassenlehrers selbst in die Hand nehmen und fliegen. Hoch konzentriert und mit glänzenden Augen waren Lukas, Jarno, Deano, Anna und weiter Kinder mit der Drohne unterwegs und gestalteten ihre Bilder vom Schulhaus, ihres Wohnortes und ihrer Häuser. Eine spezielle Herausforderung war jeweils die Landung. Hier konnte man den Herzschlag der Drohnenpiloten und Pilotinnen fast hören.

«Es war ein mega schönes Erlebnis diese Drohne zu fliegen. Du darfst keine Panik bekommen, wenn die Drohne kein Signal mehr bekommt. Es ist aufregend, wenn du mit der Drohne auf der Hand eines Menschen landest. Lieber Herr Egli, ich danke Ihnen, dass ich mit der Drohne fliegen durfte.» Deano Eigenmann, 4. Klasse

«Es war sehr spannend das erste Mal Drohne zu fliegen. Die Akkus halten etwa eine halbe Stunde. Wenn man auf das Handy schaut, fühlt es sich an wie fliegen. Wir konnten sehr schöne Bilder machen.» Lukas Ebneter, 5. Klasse

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Da geht was auf unserem Pausenplatz

«Was ist passiert, dass in der Pause, vor und nach der Schule nicht mehr ausschliesslich Fussball gespielt wird?» Das haben Sie sich vielleicht auch schon gefragt. Unsere Schüler*innen haben dazu einen wunderbaren Beitrag geleistet. Sie haben sich im Frühling eigenständig mit folgenden Fragen und Antworten beschäftigt: «Wie soll ein kindergerechter Pausenplatz aussehen? Was möchten wir Kinder in den Pausen, bzw. auf dem Pausenareal machen?» Die Antworten dazu lagen schnell auf dem Runden Tisch. «Wir wollen einen farbigen, naturnahen Pausenplatz mit vielen Möglichkeiten sich zu bewegen, sich zu messen, Gemeinschaft zu pflegen, etc. Wir haben bereits viele Ideen, wie wir das umsetzen könnten.» Da schlug das Herz bei Lehrer*innen und der Schulleiterin höher. Und los ging`s mit der Ideensammlung und den ersten Planungsschritten. Bereits nach den Sommerferien wurden erste Wünsche der Kinder umgesetzt. Der graue Pausenplatz wurde mit verschiedenen Spielfeldern bemalt, aus Holzlatten wurden farbige «Zaungäste» gestaltet, die Linde wurde zu einem Kletterbaum erkoren. Mit diesen Aktivitäten änderte sich auch das Spielverhalten auf dem Pausenplatz. Neue spannende Ballspiele wurden erfunden und beleben die gemeinsamen Pausenaktivitäten. Weitere Ideen und Wünsche der Kids werden laufend umgesetzt. Wer weiss, wann dann mal «Pausenplatz-Gardening» zu entdecken ist? Und die Schüler*innen ihre Znünikarotten gartenfrisch essen können.

Liebe Schüler*innen, ich danke euch herzlich für euer Engagement für einen kindergerechten Pausenplatz und wünsche euch, dass ganz viele von euren tollen Ideen umgesetzt werden können.

Maya Boppart, Schulleiterin

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